Das Programm zur 12. Jahrestagung Arbeitskreises Empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor), die am 6. und 7. November 2014 an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg stattfindet, steht hier zum Download bereit! Kurzentschlossene, die an noch der Tagung teilnehmen möchten, finden hier ein Anmeldeformular. (Achtung, wer sich mit dem Gedanken trägt, noch an der Tagung teilzunehmen, möge sich sputen; es sind nur noch wenig Plätze verfügbar!) Der Call for Paper zur Tagung findet sich hier. Weitere, insbesondere organisatorische Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze auf www.akempor.de (Quelle des Bildes).
Fallstudien in Seminararbeiten
Als Hilfestellung für Studierende haben wir ein kurzes „Arbeitspapier“ verfasst. Es soll Studierenden helfen, eine Seminararbeit in Form einer Fallstudie zu verfassen. Die Beispiele beziehen sich auf den Gegenstand eines konkreten Seminars, nämlich auf ein Seminar zum Thema „Negative Unternehmenspraktiken“. Nahezu alle Hinweise lassen sich aber auch leicht auf andere Themen übertragen, sind also von allgemeiner Bedeutung bei der Erstellung von Fallstudien.
Wir behandeln in dem Papier u.a. folgende, recht basale Fragen: Was versteht man unter einer Fallstudie? Nach welchen Kriterien kann man einen Fall auswählen? Was muss man für Details bei der Analyse des Falls beachten (z.B. muss man klären, wann das Fallgeschehen beginnt und endet)? Und welche Quellen kann man und muss man nutzen? Kaum behandelt wird die Frage, inwieweit die Erkenntnisse von Fallstudien verallgemeinerbar sind, auf allgemeinere Theorien und Hypothesen bezogen werden können usw. Wir betonen sehr stark die deskriptive Seite und wenden uns an Studierende, die über keine (oder sehr wenig) Kenntnisse wissenschaftlicher Methoden verfügen (Studierende von Bachelorstudiengängen der Betriebswirtschaftslehre z.B.). Das Papier (Nienhüser, W./Wolfslast, M./Cichon, J. (2014): Die Fallstudien-Methode in wissenschaftlichen Arbeiten. Essen) ist als PDF zum Download erhältlich.
8. International Research Workshop – Methods for Ph.D.
Der 8. International Research Workshop – Methods for Ph.D. findet vom 28. September bis 3. Oktober 2014 an der Akademie Sankelmark (bei Flensburg) und der University of Southern Denmark – Campus Sonderburg stattfindet.
Weiter Informationen über Kurse, Programm und Anmeldung ist auf der Webseite zu finden: http://www.phd-network.eu/
Bei Fragen werden Sie sich bitte an: irws@hsu-hh.de
Der sozialkonstruktivistische Anti-Popper im Alltag
Dass Denken und Handeln nicht übereinstimmen wird ja oft als schlecht gebrandmarkt, leider ist es aber auch so, dass Denken und Handeln sich nicht selten unheilvoll miteinander verbünden.
Ein Zitat von George Kelley, The Psychology of Personal Constructs. New York (S. 12 f.):
A man construes his neighbor’s behavior as hostile. By that he means that his neighbor, given the proper opportunity, will do him harm. He tries out his construction of his neighbor’s attitute by throwing rocks at his neighbor’s dog. His neighbor responds with an angry rebuke. The man may then believe that he has validated his construction of his neighbor as a hostile person.
zitiert nach Snyder/Gangested 1981. 176
Snyder, M./Gangested, S. 1981: Hypothesis-Testing Processes. In:
Harvey, J.H./Ickes, W./Kidd, R.F. (Hrsg.). New Directions in
Attribution Research. Band 3. 171-196. Hillsdale
„Why God never received tenure“
- „He had only one major publication.
- It was in Hebrew.
- It had no references.
- It wasn’t published in a refereed journal.
- Some even doubt he wrote it by himself.
- It may be true that he created the world, but what has he done since then?
- The scientific community has had a hard time replicating his results.
- He never applied to the ethics board for permission to use human subjects.
- When one experiment went awry he tried to cover it by drowning his subjects.
- When subjects didn’t behave as predicted, he deleted them from the sample.
- He rarely came to class, just told students to read the book.
- Some say he had his son teach the class.
- He expelled his first two students for learning.
- Although there were only 10 requirements, most of his students failed his tests.
- His office hours were infrequent and often held on limited access mountain tops.
- No record of working well with colleagues.“
(Quelle: Die ursprüngliche Quelle ist schwer zu identifizieren, ich verweise hier lediglich auf die Seite von Rob J Hyndman (http://robjhyndman.com/hyndsight/god), der dies ebenfalls beklagt und die Liste zitiert.)
Tanz mir den Standardfehler
Video
Schöne Idee, schön anzuschauen ist’s auch: Grundkonzepte der Statistik werden mit Hilfe von Tanz intuitiv verdeutlicht. Auch die Webseite insgesamt zur „Informationsästhetik“ (http://infosthetics.com) ist ansehenswert.