Call for Papers für die AKempor-Tagung 2025

Die diesjährige Tagung trägt den Untertitel „Transformation von Führung und Zusammenarbeit“.

Einreichungen waren bis zum 24.08.2025 bei Stefan Süß (Stefan.Suess@hhu.de) möglich. Der Call for Papers findet sich hier.

Weitere Informationen zur Tagung finden sich auf der Unterseite der Veranstaltung.

Neue Publikation: “SOEP-LEE2: Linking Surveys on Employees to Employers in Germany”

Wenzel Matiaske, Torben Dall Schmidt, Christoph Halbmeier, Martina Maas, Doris Holtmann, Carsten Schröder, Tamara Böhm, Stefan Liebig und Alexander S. Kritikos (2024): SOEP-LEE2: Linking Surveys on Employees to Employers in Germany. In: Journal of Economics and Statistics 244(5–6): 671–684
https://doi.org/10.1515/jbnst-2023-0031

Der Artikel stellt die neue Linked-Employer-Employer-Studie des Sozio-Ökonomischen Panels (SOEP-LEE2), die Forschungsmöglichkeiten für verschiedene Disziplinen bietet. Insbesondere enthält die Studie zwei Wellen einer Arbeitgeberbefragung für abhängig Beschäftigte (SOEP-LEE2-Core), die auch mit deren Individualdaten im SOEP, dem repräsentativen jährlichen Haushaltspanel, verknüpfbar sind. Außerdem umfasst das Projekt zwei Erhebungswellen zur betrieblichen Situation Selbstständiger (SOEP-LEE2-Selbstständige), die ebenfalls als Personen im SOEP befragt werden und drei zusätzliche repräsentative Arbeitgeberbefragungen, die hinsichtlich der Stichprobenziehung unabhängig vom SOEP sind (SOEP-LEE2-Vergleich). Themen der Umfragen sind u.a. Digitalisierung und Cybersicherheit, Humankapitalbildung, COVID-19 und Personalmanagement. Der Aufsatz erläutert die Themen der Befragungen, Erhebungsdesign und die Vergleichbarkeit der verschiedenen Datensätze im SOEP-LEE2 für potenzielle Nutzer in verschiedenen Forschungsdisziplinen.

Neue Publikation: „Belastung, Beanspruchung, Arbeitszufriedenheit und Berufsstatus“

Martin, A. 2024: Belastung, Beanspruchung, Arbeitszufriedenheit und Berufsstatus. Auswertungen von Daten des Sozioökonomischen Panels. Schriften zur Mittelstands- und Managementforschung. Heft 5. Lüneburg

Download möglich unter: https://albertxmartin.com/beitraege/

„Zusammenfassung

Hohe Arbeitsbelastungen hinterlassen Spuren. Übergroße Belastungen erzeugen Stress und gefährden die Gesundheit. Der vorliegende Bericht beschreibt – anhand der Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) 2021 – das Ausmaß der Belastungen und des Stressempfindens in verschiedenen beruflichen Statusgruppen. Tatsächlich zeigen sich etliche Unterschiede. So sind in den statushöheren Berufsgruppen starke Belastungen und größeres Stressempfinden deutlich häufiger zu finden als in den Berufsgruppen mit einem geringeren Status – dessen ungeachtet sind die Angehörigen der statushöheren Berufsgruppen aber nicht etwa unzufriedener, sondern zufriedener mit ihrer Arbeit als die übrigen Arbeitnehmer. Ein Ziel des vorliegenden Berichts ist es, diesen auf den ersten Blick überraschenden Befund zu erklären. Eine Besonderheit findet sich auch bei den Selbstständigen. Sie berichten, ebenso wie die statushöheren Arbeitnehmer, zwar ebenfalls über (relativ gesehen) viel Stress, allerdings nicht auch über mehr, sondern über weniger Belastungen als der Durchschnitt der anderen Personengruppen. Ihre Arbeitszufriedenheit liegt in etwa auf demselben Niveau wie bei den höheren Führungskräfte im Angestelltenverhältnis.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu beachten, dass im SOEP nicht das gesamte Spektrum von möglichen Belastungen und Beanspruchungen abgefragt wird. Die Fragen zum Stressempfinden richten sich vor allem auf den Verlust der Fähigkeit zur Distanzierung von den Anforderungen der Arbeit. Und bei den Stressoren werden der Zeitdruck, die quantitativen Arbeitsbelastungen und das Ausmaß von Störungen der Arbeitsausführung betrachtet, nicht jedoch z.B. auch körperliche und soziale Belastungen.

Hervorzuheben ist, dass sich in ausnahmslos allen beruflichen Statusgruppen der gleiche starke Zusammenhang zwischen Belastung und Beanspruchung (Stress) nachweisen lässt. Die Einführung der Kontrollvariablen Anerkennung und Gefährdung des Arbeitsplatzes ändert an dieser statistischen Beziehung nichts. Die angeführten Variablen leisten allerdings einen zusätzlichen Beitrag vor allem zur Erklärung der Arbeitszufriedenheit. Das gilt auch für die Zuversicht (als Resultante von Selbstbewusstsein, Sinnempfinden und Kontrollüberzeugung). Gleichzeitig gelingt es zuversichtlichen Personen, den Einfluss der Belastung auf die Beanspruchung (den Stress) zu dämpfen.“

Call for Papers für die AKempor-Tagung 2023

Die diesjährige Tagung trägt den Untertitel „Organisations and Social Sustainability at Work“.

Abstracts für full papers oder Work in progress können ab sofort und bis zum 30. September 2023 eingereicht werden. Der Call for papers findet sich hier.

Weitere Informationen zur Tagung finden sich auf der Unterseite der Veranstaltung.