Warum Ökonomie?

Über den Stellenwert der Ökonomie braucht man sich eigentlich nicht zu streiten:

When people refer to the firm, or any other institution, as „viable“, they are often referring to economic viability. From this preoccupation with the economic dimension stems the assumption that most of our problems are economic too.

Solvency, it is true, is a prerequisite of business activity –  to trade while insolvent is illegal. Profitability, too, is a prerequisite – lack of business confidence is not illegal, but it is lethal. So these affairs are of primary concern.

But they do not (as many suppose) constitute the goals of the enterprises. Rather are they the constraints under which it operates.

Beer 1985, Diagnosing the system of organizations, X f.

Nicht, dass ein Big Mac an sich Wohlstand wäre…

Die Schweizer Bank UBS erstellt alle drei Jahre eine Studie über die Kaufkraft der Löhne in großen Städten der Welt. Im Durchschnitt muss ein Arbeitnehmer 37 Minuten für einen Big Mac arbeiten. Zugrunde gelegt wird der Nettolohn. Die Idee dabei ist, dass man ein Produkt nimmt, dass überall in derselben Qualität verfügbar ist. Es gibt auch den Reis-Index und den IPod-Index. Das Bild unten zeigt die Arbeitszeit für den Kauf eines Big Mac für ausgewählte Städte.
In westeuropäischen Städten muss man zwischen 12 und 20 Minuten für einen Big Mac arbeiten. In z.B. Nairobi sind es 158 Minuten. Die Studie findet man hier. Der Big Mac-Index ist ein recht gutes Maß für den „Wohlstand“.