Danke an Alexander Egeling für die Hinweise.
Archiv der Kategorie: Empirie
Neue Publikation
Albert Martin hat ein neues Buch publiziert:
Martin, Albert: Fehlentscheidungen. Warum wir tun, was wir später bereuen. Darmstadt 2012: Wissenschaftliche Buchgesellschaft
„Warum treffen wir Entscheidungen, die wir nachträglich bedauern? Wieso entscheiden wir uns einmal zu schnell und zu leichtfertig und ein andermal fällt es uns schwer, überhaupt eine Entscheidung zu treffen? Wie kommt es zu den zahlreichen Unzulänglichkeiten, Ungereimtheiten und Fehlern in unserem Entscheidungshandeln? Die Sozial- und Verhaltenswissenschaften liefern auf diese Fragen ihre je eigenen Antworten. Ökonomen suchen überall nach dem Nutzen einer Handlung, Dissonanztheoretiker nach der Unordnung im Kopf, Psychoanalytiker nach verdrängten Impulsen usw.
Das vorliegende Buch erörtert auf einer breiten, fachübergreifenden Basis die Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, dass Menschen nur in eingeschränktem Maße rationale Entscheidungen treffen. Dazu werden 10 typische und häufig auftretende Entscheidungsdefekte beschrieben und analysiert. Inklusive fünf weiterer Kapitel und 250 Defekte zum Download.“ (Quelle: Wissenschaftliche Buchgesellschaft). (Den Download gibt es direkt hier.)
Und hier ein Gespräch mit Albert Martin:
11. Jahrestagung des Arbeitskreises Empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor) in München
Die 11. Jahrestagung des Arbeitskreises Empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor) findet am 7. und 8. November 2013 an der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Mehr Informationen finden Sie auf dieser Seite.
Realität – welche Realität…

Quelle: http://www.notesofberlin.com/2012/12/realitatsprinzip.html; Danke an den „blinden Hund“ für den Hinweis (http://derblindehund.wordpress.com/2012/12/10/realitatsdruck/)
PhDcomics: What is Open Access?
(Quelle: PhDcomics: What is Open Access, http://www.phdcomics.com/comics.php?n=1533),
gefunden im Newsletter vom Forum Qualitative Sozialforschung
Das – vermeintlich – Einfache ist das Gute
1. Qualitative und quantitiative Forschung unterscheiden sich nicht so grundsätzlich, wie manche erkenntnistheoretische Positonen es nahelegen. Dies macht das im besten Sinne auf praktische Anwendungen ausgerichtete Buch von Bernard und Ryan klar. Ein Beispiel: Mit welchem Thema oder welchen Themen befasst sich ein Text? Texte können Geschäftsberichte, Interviews, Antworten auf (offene) Fragen usw. sein. Eine solche Frage nach dem „Thema“ ist grundlegend und eben nur vermeintlich einfach zu beantworten. Bernard und Ryan meinen, dass die Verhaftung in erkenntnistheoretischen Lagern verhindert, dass sinnvolle Analysetechniken über die „Lager“- und Disziplingrenzen hinaus genutzt werden und daher nur „lokal“ bekannt sind. Ihr Buch sollte dieses Problem reduzieren.
Bernard, H. R., & Ryan, G. W. (2010). Analyzing Qualitative Data: Systematic Approaches. Los Angeles, CA: SAGE.
2. Statistische Tests müssen sinnvoll ausgewählt, die Ergebnisse vernünftig dargestellt werden. Hier hilft der folgende Aufsatz:
Wright, D.B. (2003). Making friends with your data: Improving how statistics are conducted and reported. In: British Journal of Educational Psychology, Vol. 73: 123-136. (http://www.baomee.info/pdf/MakeFriends/1.pdf )