Archiv des Autors: hhossfeld
The 10 stuff-ups we all make when interpreting research
Sehr schöner Beitrag:
UNDERSTANDING RESEARCH: What do we actually mean by research and how does it help inform our understanding of things? Understanding what’s being said in any new research can be challenging and there are some common mistakes that people make.Have you ever tried to interpret some new research to work out what the study means in the grand scheme of things?Well maybe you’re smart and didn’t make any mistakes – but more likely you’re like most humans and accidentally made one of these 10 stuff ups.
via The 10 stuff-ups we all make when interpreting research.
DIW Berlin: Wie Bildungsentscheidungen mit Persönlichkeitseigenschaften zusammenhängen
„Unter Ökonomen setzt sich verstärkt die Erkenntnis durch, dass für die Erklärung ökonomischen sowie generellen Verhaltens neben kognitiven Fähigkeiten auch Faktoren wie soziale Fertigkeiten und Wertvorstellungen eine wichtige Rolle spielen. Entsprechend wird in ökonomischen Entscheidungsmodellen zunehmend auch die Rolle von Persönlichkeitseigenschaften berücksichtigt. Insbesondere bei Studien zum Arbeitsmarktverhalten oder Bildungsentscheidungen werden oftmals Eigenschaften wie z.B. Risikoneigung, Kontrollüberzeugung oder auch Persönlichkeitseigenschaften miteinbezogen. Dabei zeigt sich, wie wichtig es ist, neben den kognitiven Fähigkeiten auch die nicht-kognitiven Fähigkeiten bei der Untersuchung von Entscheidungssituationen zu berücksichtigen. Im Folgenden werden aktuelle Ergebnisse zu dem Zusammenhang zwischen Persönlichkeitseigenschaften und Bildungsentscheidungen dargestellt.“
via DIW Berlin: Wie Bildungsentscheidungen mit Persönlichkeitseigenschaften zusammenhängen.
Nicht, dass ich hier Zweifel an diesem Ansatz anbringen wollte, aber was ist dann noch Ökonomik? Die Analyse des Ökonomischen (was auch immer dann genau das Ökonomische ist)? Dabei sollten wir aber nicht übersehen, dass die meisten Ökonomen nach wie vor die Annahmen für brauchbar halten, die man mit dem Kürzel „homo oeconomicus“ beschreibt. Klar, für wahr halten sie die Annahmen nicht, „als ob“ reicht ja, so meint die Mainstream-Ökonomik. Trotz „Behavioral Economics“ lebt in den Lehrbüchern immer noch der vollständig rationale, allwissende und asoziale Entscheider.
Wenn es um Fragen wissenschaftlicher Arbeitsteilung und damit auch der Verteilung von Ressourcne geht, birgt die Psychologisierung der Ökonomik ebenso wie der Theorieimperialismus der Ökonomik (genauer: der Ökonomen) Konflikte in sich. Aber genau diese sind wesentliche Bewegkräfte von Veränderung (und Beharrung). Schaun wir mal…
Fallstudien in Seminararbeiten
Als Hilfestellung für Studierende haben wir ein kurzes „Arbeitspapier“ verfasst. Es soll Studierenden helfen, eine Seminararbeit in Form einer Fallstudie zu verfassen. Die Beispiele beziehen sich auf den Gegenstand eines konkreten Seminars, nämlich auf ein Seminar zum Thema „Negative Unternehmenspraktiken“. Nahezu alle Hinweise lassen sich aber auch leicht auf andere Themen übertragen, sind also von allgemeiner Bedeutung bei der Erstellung von Fallstudien.
Wir behandeln in dem Papier u.a. folgende, recht basale Fragen: Was versteht man unter einer Fallstudie? Nach welchen Kriterien kann man einen Fall auswählen? Was muss man für Details bei der Analyse des Falls beachten (z.B. muss man klären, wann das Fallgeschehen beginnt und endet)? Und welche Quellen kann man und muss man nutzen? Kaum behandelt wird die Frage, inwieweit die Erkenntnisse von Fallstudien verallgemeinerbar sind, auf allgemeinere Theorien und Hypothesen bezogen werden können usw. Wir betonen sehr stark die deskriptive Seite und wenden uns an Studierende, die über keine (oder sehr wenig) Kenntnisse wissenschaftlicher Methoden verfügen (Studierende von Bachelorstudiengängen der Betriebswirtschaftslehre z.B.). Das Papier (Nienhüser, W./Wolfslast, M./Cichon, J. (2014): Die Fallstudien-Methode in wissenschaftlichen Arbeiten. Essen) ist als PDF zum Download erhältlich.
8. International Research Workshop – Methods for Ph.D.
Der 8. International Research Workshop – Methods for Ph.D. findet vom 28. September bis 3. Oktober 2014 an der Akademie Sankelmark (bei Flensburg) und der University of Southern Denmark – Campus Sonderburg stattfindet.
Weiter Informationen über Kurse, Programm und Anmeldung ist auf der Webseite zu finden: http://www.phd-network.eu/
Bei Fragen werden Sie sich bitte an: irws@hsu-hh.de
„Why God never received tenure“
- „He had only one major publication.
- It was in Hebrew.
- It had no references.
- It wasn’t published in a refereed journal.
- Some even doubt he wrote it by himself.
- It may be true that he created the world, but what has he done since then?
- The scientific community has had a hard time replicating his results.
- He never applied to the ethics board for permission to use human subjects.
- When one experiment went awry he tried to cover it by drowning his subjects.
- When subjects didn’t behave as predicted, he deleted them from the sample.
- He rarely came to class, just told students to read the book.
- Some say he had his son teach the class.
- He expelled his first two students for learning.
- Although there were only 10 requirements, most of his students failed his tests.
- His office hours were infrequent and often held on limited access mountain tops.
- No record of working well with colleagues.“
(Quelle: Die ursprüngliche Quelle ist schwer zu identifizieren, ich verweise hier lediglich auf die Seite von Rob J Hyndman (http://robjhyndman.com/hyndsight/god), der dies ebenfalls beklagt und die Liste zitiert.)