Fallstudien in Seminararbeiten

Als Hilfestellung für Studierende haben wir ein kurzes „Arbeitspapier“ verfasst.  Es soll Studierenden helfen, eine Seminararbeit in Form einer Fallstudie zu verfassen. Die Beispiele beziehen sich auf den Gegenstand eines konkreten Seminars, nämlich auf ein Seminar zum Thema „Negative Unternehmenspraktiken“. Nahezu alle Hinweise las­sen sich aber auch leicht auf andere Themen übertragen, sind also von allgemeiner Bedeutung bei der Erstellung von Fallstudien.

Wir behandeln in dem Papier u.a. folgende, recht basale Fragen: Was ver­steht man unter einer Fallstudie? Nach welchen Kriterien kann man einen Fall auswählen? Was muss man für Details bei der Analyse des Falls beachten (z.B. muss man klären, wann das Fallgeschehen beginnt und endet)? Und welche Quellen kann man und muss man nutzen? Kaum behandelt wird die Frage, inwieweit die Erkenntnisse von Fallstudien verallgemeinerbar sind, auf allgemeinere Theorien und Hypothesen bezogen werden können usw. Wir betonen sehr stark die deskriptive Seite und wenden uns an Studierende, die über keine (oder sehr wenig) Kenntnisse wissenschaftlicher Methoden verfügen (Studierende von Bachelorstudiengängen der Betriebswirtschaftslehre z.B.). Das Papier (Nienhüser, W./Wolfslast, M./Cichon, J. (2014): Die Fallstudien-Methode in wissenschaftlichen Arbeiten. Essen) ist als PDF zum Download erhältlich.

8. International Research Workshop – Methods for Ph.D.

Der 8. International Research Workshop – Methods for Ph.D. findet vom 28. September bis 3. Oktober 2014 an der Akademie Sankelmark (bei Flensburg) und der University of Southern Denmark – Campus Sonderburg stattfindet.

Weiter Informationen über Kurse, Programm und Anmeldung ist auf der Webseite zu finden: http://www.phd-network.eu/

Bei Fragen werden  Sie sich bitte an: irws@hsu-hh.de

 

Der sozialkonstruktivistische Anti-Popper im Alltag

Dass Denken und Handeln nicht übereinstimmen wird ja oft als schlecht gebrandmarkt, leider ist es aber auch so, dass Denken und Handeln sich nicht selten unheilvoll miteinander verbünden.

Ein Zitat von George Kelley, The Psychology of Personal Constructs. New York (S. 12 f.):

A man construes his neighbor’s behavior as hostile. By that he means that his neighbor, given the proper opportunity, will do him harm. He tries out his construction of his neighbor’s attitute by throwing rocks at his neighbor’s dog. His neighbor responds with an angry rebuke. The man may then believe that he has validated his construction of his neighbor as a hostile person.

zitiert nach Snyder/Gangested 1981. 176

Snyder, M./Gangested, S. 1981: Hypothesis-Testing Processes. In:
Harvey, J.H./Ickes, W./Kidd, R.F. (Hrsg.). New Directions in
Attribution Research. Band 3. 171-196. Hillsdale

„Why God never received tenure“

  1. „He had only one major publication.
  2. It was in Hebrew.
  3. It had no references.
  4. It wasn’t pub­lished in a ref­er­eed journal.
  5. Some even doubt he wrote it by himself.
  6. It may be true that he cre­ated the world, but what has he done since then?
  7. The sci­en­tific com­mu­nity has had a hard time repli­cat­ing his results.
  8. He never applied to the ethics board for per­mis­sion to use human subjects.
  9. When one exper­i­ment went awry he tried to cover it by drown­ing his subjects.
  10. When sub­jects didn’t behave as pre­dicted, he deleted them from the sample.
  11. He rarely came to class, just told stu­dents to read the book.
  12. Some say he had his son teach the class.
  13. He expelled his first two stu­dents for learning.
  14. Although there were only 10 require­ments, most of his stu­dents failed his tests.
  15. His office hours were infre­quent and often held on lim­ited access moun­tain tops.
  16. No record of work­ing well with colleagues.“

(Quelle: Die ursprüngliche Quelle ist schwer zu identifizieren, ich verweise hier lediglich auf die Seite von Rob J Hyn­d­man (http://robjhyndman.com/hyndsight/god), der dies ebenfalls beklagt und die Liste zitiert.)

 

Wie schätzen Sie Ihre sozialen Fähigkeiten ein? – Selbsttest mit einem Fragebogen zur Messung „Sozialer Fähigkeiten“

Das Institut für Mittelstandsforschung (IMF) der Universität Lüneburg (Prof. Albert Martin) hat einen Fragebogen zur Messung sozialer Fähigkeiten entwickelt.  Der Fragebogen mit einer Kurzskala zur Beurteilung der sozialen Fähigkeiten steht jedermann zur Verfügung. Auf der Internetseite können Sie selbst prüfen, inwieweit Sie über soziale Fähigkeiten verfügen. Sie bekommen eine Rückkopplung in Form eines Ausdrucks, der Ihnen „schwarz auf weiß“ Auskunft gibt.